Wie funktioniert unsere Mimik?

Mit zunehmendem Alter verlieren wir ca. 30-40% an Muskelmasse. Die Gesichtsmuskulatur gehört zu den Faulenzern in unserem Körper. Kein Muskelorgan arbeitet so wenig, wie die mimische Muskulatur. Darum verliert unser Gesicht an Volumen und die Konturen verändern sich. Die Mimik schläft ein und das Gesicht wirkt plötzlich schlaff und müde.

3D render, retouching and drawing of women with partly transparent skin. Mimic muscle of the face partly visible. Rendered with DOF.

Unter der Gesichtshaut befinden sich ca. 50 Muskeln - mit den Hals- und Nackenmuskeln sind es fast 100. Mit dieser beweglichen Mimikmuskulatur ist es uns möglich, Gefühle und Emotionen auszudrücken, die Stirn zu runzeln oder die Augenbrauen hoch zu ziehen. Die Gesichtsmuskulatur - auch mimische Muskulatur genannt -  ist miteinander verbunden und mit der Gesichtshaut verwachsen. Jeder einzelne Muskel hat eine Funktion. Bewegen wir unser Gesicht, so sind bei jeder Gesichtsbewegung eine Vielzahl von anderen Gesichtsmuskeln beteiligt.

Mit einem regelmässigen Gesichtsmuskeltraining, wird die Muskulatur aufgebaut und vergrössert. Die Kapillaren (kleinste Einheiten der Blutgefässe im Körper), werden durch das Gesichtsmuskeltraining aktiviert und damit die Anlieferung von Energie zu den Muskelzellen, erhöht.

Welche Bereiche werden mit dem Gesichtsmuskeltraining gestärkt?

  • Stirnmuskulatur (Zornesfalte und Querfalte
  • Augenpartien wie Augenmuskel und Augenlider (Schlupflider)
  • Wangenmuskulatur
  • Mund- und Nasenfalte (Nasolabiolfalte)
  • Lippen (Mundringmuskel)
  • Untere Kinnlinie
  • Hals- und Nackenmuskulatur

Die Anwendung von Gesichtsmuskeltraining ist in jedem Alter möglich. Der Alterungsprozess des Gesichts kann auf eine gesunde Weise dauerhaft verzögert werden. Wange, Stirn, Hals und Kinnbereich werden gefestigt und das Gesicht wirkt schon nach der ersten Anwendung rosig und durchblutet.